Am 16. März trafen sich zwölf Spieler*innen in Villmergen um das siebte Quali-Turnier der DLRA-Einzelmeisterschaft auszutragen. Es war damit bereits das letzte Turnier der "Rupperswiler-Serie". Damit stehen für das Finalturnier im Schindeli nun alle 16 Teilnehmer fest (siehe Einzelmeisterschaft). Folgenden vier Spieler gelang die Qualifikation in Villmergen:
Von links nach rechts: Jonas Ahlich und Daniel Woodtli (beide Stadtturm Aarau), sowie Marcel Hümmerich und Joel Jent (beide DC Game Over)
Da bei diesem Turnier genau zwölf Spieler*innen teilnahmen, bot sich die Möglichkeit anstatt in vier Dreiergruppen in zwei Sechsergruppen zu spielen. So kamen alle Anwesenden auf mindestens fünf Spiele. Pro Gruppe konnten sich die ersten vier Spieler für die KO-Phase qualifizieren - dort brauchte es dann noch einen Sieg für das Erreichen des Final-Turniers.
Nach knapp der Hälfte der Gruppenspiele zeigte sich eine erste Tendenz an. In beiden Gruppen gab es je einen Spieler mit 3 Siegen und je zwei Spieler mit zwei Niederlagen. Erstere waren auf einem guten Weg und hatten das Erreichen der KO-Phase damit bereits auf sicher. Für letztere war aber auch noch alles offen - schliesslich reichte Rang fürs Weiterkommen. Bei den beiden Führenden handelte es sich mit Jonas Ahlich und Daniel Woodtli übrigens um zwei Spieler von Stadtturm Aarau.
In der zweiten Hälfte zeigte sich dann, dass die erste Tendenz nicht von ungefähr kam: Die beiden Aarauer schlossen ihre Gruppe als Sieger ab. Dahinter blieb es aber spannend - schliesslich ging es um eine möglichst gute Ausgangslage für die KO-Spiele. So kam es in Gruppe 2 zur besonderen Konstellation, dass gleich drei Spieler*innen dieselbe Punktzahl und dasselbe Leg-Verhältnis hatten. Und als wäre das nicht genug, gewann jeder je eine Direktbegegnung und verlor die andere. So musste der Average entscheiden, wodurch Dennis Weiser auf Platz 3 landete. Und es kam noch besser: Simon Galliker und Fabienne Aeberhardt spielten sogar denselben Average - also entschied hier wiederum die Direktbegegnung. So landete Fabienne Aeberhardt auf Platz 4, während Simon Galliker den Sprung in die KO-Phase auf die knappste Art und Weise verpasste.
Im Viertelfinale setzten sich dann neben den beiden Gruppensiegern auch zwei Spieler mit Heimvorteil durch: Joel Jent und Marcel Hümmerich, die beide beim DC Game Over spielen sorgten für zwei Halbfinal-Duelle zwischen Aarau und Villmergen.
Im Finale standen sich dann mit Jonas Ahlich und Joel Jent die beiden Erstplatzierten der Gruppe 1 gegenüber - es kam also zu keinem vereinsinternen Duell. Wie schon im Gruppenspiel setzte sich auch hier Jonas Ahlich durch und gewann damit das 7. Quali-Turnier.
Insgesamt stehen nun 28 von 32 Finalteilnehmern fest. Damit bleibt nur noch das Turnier in Wohlen um sich einen der letzten vier Plätze zu sichern. Dort können sich nochmals alle Spieler anmelden, die noch nicht qualifiziert sind und in Villmergen nicht teilgenommen haben.
Kommentar hinzufügen
Kommentare